Eigenblut-Therapie - Naturheilpraxis Thiel in Hannover

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Eigenblut-Therapie

Naturheilweisen

1. Allgemeines

Bei der Eigenblut-Therapie wird patienteneigenes, frisch entnommenes Venenblut direkt oder aufbereitet in die Muskulatur oder Haut zurückgespritzt. Sie ist eine maximal individuelle Methode und zählt zu den sogenannten "Reiztherapien". Die Eigenblut-Therapie wirkt im Sinne einer Umstimmung, Harmonisierung und Entgiftung des Gewebes. Eine aufbauende und stimmungsaufhellende Wirkung kann ebenfalls häufig beobachtet werden.

Eine Infektion des Patienten mit fremden Krankheitserregern kann ausgeschlossen werden, da nur eigenes Blut verwendet wird, welches auch nur mit sterilen Einmalartikeln in Berührung kommt.

Ihre Anwendung wurde in den dreißiger Jahren besonders durch den Heilkundigen August Bier vorangetrieben. Der Gedanke, dass bei einer Krankheit natürliche Selbstheilungsvorgänge unabdingbar sind und diese durch gezielte Reiztherapie verstärkt werden können, veranlasste Bier, die Eigenblut-Therapie in verschiedenen Variationen bei ganz unterschiedlichen Erkrankungen einzusetzen.

Er machte sich die auch heute noch anerkannte Arndt-Schulz´sche Regel zum Grundsatz, nach der schwache Reize die Selbstheilungsvorgänge anregen, mittelstarke sie hemmen und sehr starke sie aufheben. Zahlreiche Untersuchungen haben seitdem die Wirkung dieser Therapie bei den verschiedensten Krankheiten immer wieder eindrucksvoll belegt.

2. Wirkungen der Eigenblut-Therapie

Für die Eigenblut-Therapie gilt: Das Blut ist u.a. Umverteilungsort für Nährstoffe, Überträgerstoffe, Enzyme, Ausscheidungsprodukte, Restgifte und Antikörper. Gelangt Blut in seiner Ganzheit ins Gewebe, so kann es selbst zum heilungsfördernden Reiz werden: In den Geweben treten therapeutisch erwünschte Abwehrmaßnahmen auf. Insgesamt wird eine Situation herbeigeführt, in der aktivierte Abwehrkräfte die Selbstheilungsfähigkeit des Organismus wiederherstellen können
. Die Begleiterscheinungen einer solchen Stimulation entsprechen denen einer milden Infektion.

3. Dosierung und Behandlungsintervall

Grundsätzlich kann man bei der Injektion von Eigenblut davon ausgehen, dass nur kleine Mengen Blut - in der Regel 0.5 ml bis 2 ml - notwendig sind, um im Organismus den gewünschten biologischen Reiz auszulösen. Bei chronischen Erkrankungen hat sich die Anwendung im großen Intervall bei kleinen Dosen, z.B. wöchentlich nur zwei Eigenblutbehandlungen, später nur eine oder sogar nur 14-tägig oder 3-wöchentlich, bewährt. Bei akuten Zuständen
sind schnell aufeinanderfolgende ansteigende Dosen erforderlich, z.B. tägliche Injektionen mit Steigerung der Menge. Die allgemeine Regel lautet: Je akuter der Zustand, desto öfter, je chronischer der Zustand, desto seltener sollte die Behandlung erfolgen.

4. Die verschiedenen Methoden der Eigenblutbehandlung

Neben der Behandlung mit unveränderten Patientenblut werden auch zusätzliche Verfahren, je nach Erkrankung, eingesetzt, in denen das Blut vor der Re-Injektion einer Verarbeitung unterzogen wird. Dies führt zu einer deutlichen Verbesserung des Therapieerfolges bei den verschiedensten Krankheitsbildern, je nach Auswahl der Methode:

- Hämo
lysiertes Eigenblut (Blut mit destilliertem Wasser vermischt)
-
Potenziertes Eigenblut (Verdünnung mit Alkohol)
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Aktiviertes Eigenbluthämolysat nach Windstosser (Allergostop Fa. vitOrgan)
-
Auto-Sanguis-Stufentherapie nach Reckeweg (Verdünnung mit homöopathischen Präparaten)
  
Diese sehr bewährte Methode wende ich in der Praxis überwiegend an.
-
UV-Licht bestrahltes Eigenblut
-
Ozonisiertes Eigenblut

5. Nebenwirkungen


Wie bei vielen Reiztherapien kann es auch bei der Eigenblut-Therapie zu Erstreaktionen als Zeichen der beginnenden Körperantwort kommen. Ist dies der Fall, so treten diese Erstreaktionen meist nur nach der ersten oder zweiten Eigenblutinjektion auf.

Zu diesen Erstreaktionen gehören u.a.:

-
Lokale Rötungen und Überwärmung
-
Temperaturerhöhung
-
Müdigkeit
-
Bei dermatologischen und allergologischen Erkrankungen: Anfängliche Verschlechterung des Hautbildes ist selten, aber möglich.

Gerne beantworte ich Ihre weiteren Fragen u. a. zu Wirkung und Nebenwirkung bei einem persönlichen Praxistermin.



 
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